In meiner 13jährigen Tätigkeit als themenspezifischer Projektleiter mit Schulklassen konnte ich oft erleben, dass es manche Themen/Situationen gibt, die besser von Schulfremden bearbeitet werden. Es macht einen Unterschied, ob man, als Schüler/in oder Schulklasse, mit jemanden spricht, den man eine abgegrenzte Zeit (ein bis zwei Termine) sieht oder den man jeden Tag sieht,  wo man von dessen Notengebungen abhängig ist oder man befürchten muss, dass das was besprochen wurde auch andere Personen aus dem Lehrkörper erfahren. Ebenso ist es auch für den Lehrkörper oft sinnvoll mit jemanden zu arbeiten, der oder die nicht direkt aus der Schule bzw. der Lehrer/innenausbildung kommt.

Eine Auswahl von Themen, die ich mit Klassen bzw. Lehrer/innenteams bearbeite:

  • Klassenklima
  • Gewalt, Mobbing
  • Drogen
  • Liebe und Sexualität
  • Zukunftsängste

 

Das Setting

Selbstverständlich muss man immer schauen, was das jeweilige Anliegen bzw. die aktuelle Situation ist und das Setting darauf anpassen. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass ich zunächst von der Schule kontaktiert werden und erste Informationen über das Anliegen bekomme. Im weiteren wird ein Termin vereinbart, an dem die zuständigen Lehrer/innen teilnehmen. In diesem Gespräch wird geklärt, ob dieses Thema rein in der Schule bleiben soll und mit Schüler/innen und Lehrer/inner gearbeitet wird oder ob es auch sinnvoll und notwendig sein könnte, die Eltern miteinzubeziehen.

Dann findes zum Beispiel ein 4-stündiger Projekttag in der Klasse statt und anschließend ein 2-stündiges Arbeitsgespräch mit den zuständigen Lehrer/innen.

 

Arbeit mit dem Lehrkörper

Ebenso gibt es die Möglichkeit mit Lehrer/innenteams zu bestimmten Themen zu arbeiten – auch ohne, dass mit der Klasse gearbeitet wird. Zum Beispiel ist an vielen Schulen das Thema Elternarbeit ein drängendes.

 

Arbeit mit Eltern

Manchmal kann es Sinn machen, bestimmte Themen an Veranstaltungen mit Eltern zu präsentieren bzw. zu diskutieren.