Liebe Eltern!

Wir sind ja stolz auf unsere Kleinen, aber so hin und wieder nerven sie auch ziemlich. Sei es, wenn sie ihre Aufgaben nicht erledigen, ihr Zimmer nicht aufräumen, immer nur vor dem  Fernseher sitzen oder als Baby ganze Nächte durchschreien. Dann machen sie uns Sorgen, ob sie sich gut entwickeln, ob die Zeit für den Kindergarten oder die Schule schon reif ist usw. Setzen wir uns doch zusammen, informieren Sie sich über die Entwicklung von Kindern,  berichten Sie über Ihre eigenen Erfahrungen mit Ihrem Kind und finden wir einen Weg, wie wir Sie als Eltern stärken können  zum Wohle der ganzen Familie.

Die hier folgenden Seiten verstehen sich als eine erste Information über die Arbeit der psychoanalytisch pädagogischen Erziehungsberatung in der Tradition des Wiener Modells der Arbeitsgemeinschaft psychoanalytischer Pädagogik [Hier ein Link zum Ausbildungsverein der APP – Arbeitsgemeinschaft psychoanalytische Pädagogik [http://www.app-wien.at/]]. Hier können Sie erfahren, was in meiner Praxis angeboten wird und sich dann selbst entscheiden, ob Sie lieber ein Seminar oder einen Vortrag zum Thema Erziehung besuchen wollen oder vielleicht doch eine persönliche Beratung bevorzugen, wo ich im persönlichen Gespräch auf Ihre individuellen Fragestellungen Antworten geben werde. Gerne erwarte ich Ihren Anruf. Wir werden gemeinsam eine für Sie und Ihre Familie passende Form der Auseinandersetzung mit Erziehung finden.

ERZIEHUNGS-
BERATUNG

Sehr geehrte Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen oder einfach alle, die mit Kindern oder Jugendlichen zu tun haben!

Denn es kommt nicht darauf an, ob es unsere Familie oder unseren Arbeitsplatz betrifft, wenn wir mit uns nahestehenden Kindern Probleme haben oder sehen, dass es diesen nicht gut geht, dann betrifft uns dies ganz persönlich. Wir haben vielleicht ein Gefühl der Hilflosigkeit, spüren die eigenen Grenzen der Belastbarkeit oder wissen einfach nicht weiter. Ein solches Gefühl belastet jeden, macht uns unzufrieden und lässt uns nicht so geduldig sein, wie wir es gerne wären.

Das Wiener Modell der psychoanalytisch pädagogischen Erziehungsberatung knüpft an eine Jahrzehnte alte psychoanalytische Tradition an: Dem Verstehen-Wollen, warum ein Baby/Kind/Jugendlicher so handelt wie er/sie/es eben tut. Hat man es erst einmal verstanden, ist es oft nur mehr ein relativ kleiner Schritt, die Situation zu entspannen. Der Weg zum tatsächlichen Verstehen ist zwar manchmal schwierig, zahlt sich jedoch aus, weil, wenn einmal verstanden, vieles in Zukunft einfacher, nachvollziehbarer und klarer wird.

Kein Problem, das man in Bezug auf seine Kinder wahrnimmt, ist zu klein, um sich nicht damit auseinander zu setzen. Umso früher man versteht, warum es so ist wie es ist, umso früher kommt die Familie auch wieder zur Ruhe. Auch „Kleinigkeiten“, um die man sich nicht kümmert, können zu großen Problemen heranwachsen. Egal was es ist:

  • Schlafprobleme
  • Ängste vor Dunkelheit, Allein sein etc.
  • Eingewöhnung in Kindergarten oder Schule
  • Das Sauber werden klappt einfach nicht
  • Das Kind ist immer so bockig oder stur
  • Jugendliche kapseln sich ab
  • Es hat etwas gesagt, was Sorge macht
  • und vieles mehr

Das Erstgespräch erfolgt in der Regel ohne Kind. Es geht zu Beginn darum, dass Sie als Eltern Ihre Sorge mit Ihrem Kind in Ruhe erzählen können. Um wirklich gut reden zu können ist es meist sehr vernünftig, wenn das Kind nicht dabei ist. Wenn die Sorge einmal zumindest grob geschildert wurde, informiere ich Sie darüber, was ich Ihnen in Bezug auf diese Sorgen anbieten kann bzw. was sinnvoll nächste Schritte wären.

SCHEIDUNGS-
BERATUNG

Scheidung bedeutet für Kinder immer eine sehr einschneidende Erfahrung, in der sie erleben, dass ihre Welt schwerst erschüttert wird. Wir, Sie als Eltern und ich als Erziehungsberater, können aber ihr Kind insofern unterstützen, dass es zwar wahrnimmt, dass seine Welt eben schwer erschüttert wurde, sie aber nicht zum Einsturz gebracht werden konnte. In den meisten Fällen, leiden oder „erkranken“ Kinder nicht an der Tatsache, dass ihre Eltern sich trennen, sondern daran, wie die Eltern mit dieser Trennung umgehen und welche Informationen die Kinder über die Trennung bekommen.

Es macht auch keinen Sinn, nur „für die Kinder“ in einer Beziehung zu bleiben, die für einen selbst einfach nicht passt. Kinder lernen von ihren Eltern unter anderem auch, wie man auf sich selbst schaut und wie man Beziehungen pflegt. Und die Verantwortung für die Beziehung der Eltern gehört den Eltern und nicht den Kindern.

 

So schwer vorstellbar es für sich trennende oder bereits getrennte Paare auch ist, sich wieder gemeinsam in der Beratung an einen Tisch zu setzen und die Verantwortung als Eltern weiterhin gemeinsam zu übernehmen, so wichtig ist doch dieser Schritt zum Wohle ihres Kindes. Viele Kränkungen und Verletzungen sind in der Paarbeziehung geschehen und tun noch immer so weh, man empfindet vielleicht Wut und Zorn auf den ehemaligen Partner bzw. die ehemalige Partnerin – auch diese Gefühle sollen und müssen Platz in einer Erziehungsberatung haben, wenn sie da sind.

BASIC-
BONDING

Liebe werdende Eltern! Liebe frischgebackene Eltern!

Basic Bondig (EEH) – grundsätzlich gut angebunden zu sein, sich gut „in Beziehung“ zu fühlen, sind zwei wichtige Aspekte und bedeutende Basis für das gesamte Leben. Nicht immer entsteht dies von Anfang an selbst. „Kleinigkeiten“ können dieses sensible Entstehen von Beziehung aus dem Gleichgewicht bringen.

Stimmig gesetzte Impulse können Sie als Eltern und Ihr Kind wieder zusammenführen. In Einzelsitzungen mit Ihnen als Familie oder in einer Gruppe von jungen Familien sorgen wir gemeinsam dafür, dass eine gute und tragfähige Basis fürs Leben entsteht.

Unten den hier angegebenen Links finden Sie vertiefende Informationen zu Basic Bonding der EEH von Thomas Harms:

Hier ein Link zum Ausbildungsverein der EEH Österreich [https://ausbildung.zoi-tirol.at/content/informationen-zur-ausbildung]

Hier ein Link zum Ausbildungsverein von Basic Bonding [https://ausbildung.zoi-tirol.at/content/basic-bonding-leiterin]

Diese Methode biete ich ab März 2020 an.

 

WIR
WERDEN ELTERN

Da es Sinn macht, sich auf Bevorstehendes vorzubereiten, macht es auch Sinn sich mit dem Eltern-Werden auseinander zu setzen. Es gibt viele unterschiedliche Angebote für eine solche Auseinandersetzung. So ist die Zusammenarbeit mit einer Hebamme Ihres Vertrauens sicher ein sehr sinnvoller und wichtiger Schritt. In der psychoanyltisch pädagogischen Herangehensweise geht es beim Thema Eltern-Werden um die emotinalen Aspekte dieser bevorstehenden Zeit. Besonders das Erstgeborene kann viele ganz neue Aspekte in die Beziehung bringen.

Haben Frauen oft viele erprobte Netzwerke, die ihnen bei der Veränderung vom Frau-Sein zum Mutter-Sein helfen, haben Männer oft wenig bis keine eingefahrenen Wege. Da es mittlerweile auch wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die belegen, dass für die Entwicklung von Kindern eine gute Beziehung zum Vater ebenso bedeutsam ist, wie eine solche Beziehung zur Mutter, soll hier diesem speziellen Thema Platz geboten werden. Dies gerne für Sie als Paar oder alleine für werdene Väter oder alleine für werdene Mütter.

Auch Eltern-Werden und was dies für die Paarbeziehung bedeutet und wie Sie diese gut erhalten können, kann Thema in einer solchen Auseinandersetzung sein.

BEGLEITUNG VON KINDERN
UND JUGENDLICHEN

Manchmal macht es Sinn, wenn Kinder oder Jugendliche jemanden für sich haben, mit dem sie ihre Sorgen besprechen können. Sorgen können nicht immer mit den Eltern geteilt werden. In den letzten Jahren habe ich so manchen Jugendlichen/so manches Kind durch schwierige Zeit begleiten können. Ich bin kein Psychotherapeut, aber es braucht auch nicht jedes Kind/jeder Jugendliche in schwierigen Zeiten gleich eine Psychtherapie. Probleme und Herausforderungen stellen eine Normalität des Lebens dar und sind keine Besonderheit. Für Kinder und Jugendliche sind ihre Herausforderungen aber oft die ersten Konfrontation mit unterschiedlichsten Themen und insofern etwas Besonderes.

Sie müssen einen Weg finden, wie sie mit den jeweils eigenen Schwierigkeiten fertig werden können. Nach einer gut geklärten Indikation für eine solche Begleitung, würde gemeinsam mit Ihnen als Eltern das weitere Vorgehen besprochen. Da es für eine solche Arbeit unumgänglich ist, dass das Kind/der Jugendliche vertrauen zu mir fasst, muss die spezielle Form der Verschwiegenheit geklärt werden.

PÄDAGOGISCHE
THEMEN

Über dieses Thema wird hier bald was zu lesen sein