Liebe Pädagog*innen!

Die Anforderungen im pädagogischen Alltag werden immer komplexer. Immer wieder kommt es vor, dass wir uns zwischen den eigenen Erwartungen, den Bedürfnissen der Kinder und Eltern oder den Anforderungen der KollegInnen  bzw. des Gesetzgebers wiederfinden. Egal ob wir neu im Beruf stehen oder schon über viele Jahre Erfahrungen gesammelt haben, immer wieder gelangen wir an eigene Grenzen und spüren die Schwere des beruflichen Alltags. Den eigenen stimmigen Platz, die eigene gute Position zu finden, ist oft nicht so einfach.

Rücken wir Ihre Position ins Zentrum. Nur wer wirklich fest und sicher steht, kann anderen eine Stütze sein.

Die hier folgenden Seiten verstehen sich als eine erste Information über die Arbeit der psychoanalytisch pädagogischen Erziehungsberatung in der Tradition des Wiener Modells der Arbeitsgemeinschaft psychoanalytischer Pädagogik [Hier ein Link zum Ausbildungsverein der APP – Arbeitsgemeinschaft psychoanalytische Pädagogik [http://www.app-wien.at/]].

Hier können Sie erfahren, was in meiner Praxis für Ihren Tätigkeitsbereich angeboten wird. Je nach dem was Ihnen entspricht bzw. um welche Frage es geht, kann ich Ihnen Einzel-, Gruppen oder Teamberatung anbieten. Ebenso kann ich Ihnen Fortbildungen in unterschiedlichen Zusammensetzungen oder auch fachliche Inputs bei Elternabenden anbieten.

FALLSUPERVISION

Die spezielle Sicht der psychoanalytischen Pädagogik auf Kinder, Betreuende bzw. die Interaktion zwischen diesen Beiden, lässt verständlich werden, was zuvor eher undurchsichtig, unverständlich und verwirrend gewirkt hat. 

Ich biete Ihnen psychoanalytisch pädagogische Fallsupervision in Einzel- oder Teamsetting an. Diese ist sowohl in meinen Praxisräumlichkeiten aber auch in Ihrer Einrichtung möglich.

PROJEKTE AN SCHULEN

In meiner 13jährigen Tätigkeit als themenspezifischer Projektleiter mit Schulklassen konnte ich oft erleben, dass es manche Themen/Situationen gibt, die besser von Schulfremden bearbeitet werden. In einem Vorgespräch mit einer Klassenlehrerin/einem Klassenlehrer wird geklärt, welches Thema die Klasse gerade oder seit einiger Zeit beschäftigt und es wird ein Projekttag geplant.

Ich gehe danach mit einer Kollegin/einem Kollegen für 3-4 Stunden in die Klasse und wir arbeiten mit dieser zu dem vereinbarten Thema. Die Klasse wird darüber informiert, dass es von unserer Seite Verschwiegenheit gibt. Danach hat es sich gezeigt, dass es sinnvoll ist auch mit den LehrerInnen eine Nachbesprechung abzuhalten. Dabei wird ananymisiert das eine oder andere Thema besprochen, falls von unserer Seite der Eindruck entstanden ist, dass dies sinnvoll ist.

Ziel ist, dass die Klasse danach mit dem jeweiligen Thema gut alleine weiterarbeiten kann und dass die Klasse und die LehrerInnen weiterhin gut zusammenarbeiten können.

Eine Auswahl von Themen, die ich mit Klassen bzw. Lehrer/innenteams bearbeite:

  • Klassenklima
  • Gewalt, Mobbing
  • Drogen
  • Liebe und Sexualität
  • Zukunftsängste

EINZEL- ODER
GRUPPENFALLBESPRECHUNGEN

Die Fallbesprechung hat nach psychoanayltisch pädagoigischen Verständnisses ihren Fokus mehr auf die pädagogischen, methodischen, vernetzenden Aspekte einer Fallgeschichte. Während es in der psychoanalytisch pädagogischen Fallsupervision mehr um die individuelle emotionale Besetzung der beteiligten Personen (Kind/Schüler*in, Eltern, Pädagog*innen etc.) zu bestimmten Situationen geht, geht es hier eher um die didaktische Umsetzung von unterschiedlichen Themen in einer Gruppe oder Klasse.

Ebenso ist es möglich, dass ich bei Helferkonferenzen, schwierigen Gesprächen mit Eltern oder einzelnen Schüler*innen etc. moderierend und containend das Gespräch begleite.

EINZEL- ODER
GRUPPENFORTBILDUNGEN

Die sehr spezielle Herangehensweise und Blickrichtung der psychoanalytischen Pädagogik kann im pädagogischen Alltag in Kindergarten oder Schule immer wieder sehr erhellende Aspekte hereinbringen. Auf Grund meiner Ausbildung bzw. meiner jahrelangen Erfahrung in unterschiedlichen pädagogischen Feldern, kann ich vieles vermitteln, dass auch für Ihrer Tätigkeit hilfreich sein könnte.

Fortbildungen biete ich üblicher Weise nach einem ausführlichen Vorgespräch an. In diesem Vorgespräch soll möglichst klar herausgearbeitet werden, wer wofür welchen Input benötigt. Der Vorteil an solchen „kleinen“ Fortbildungen zeigt sich, dass damit sehr individuelle Lösungen erarbeitet und gefunden werden können.

REGELMÄSSIGE DISKUSSIONSRUNDEN ZU PÄDAGOGISCHEN FRAGESTELLUNGEN

Die Idee ist, dass sich einmal im Monat Pädagog*innen aus unterschiedliche Einrichtungen bzw. Arbeitsfeldern zu einem 2-stündigen Austausch zusammenfinden, um über den jeweiligen pädagogischen Alltag zu diskutieren, Einblicke in andere pädagogische Felder zu bekommen und begleitet durch meine pädagogische Fachkenntnis wertvolle Inputs zu erhalten.

Diese Gruppen bestehen aus 5-7 Pädagog*innen. Die Teilnehmer*innen erklären sich bereit möglichst, für eine bestimmte Zeit regelmäßig daran teilzunehmen. Ein Abend würde für die gesamte Gruppe €160,- kosten. Falls Sie Interesse haben, schicken Sie mir ein Mail, damit ich Sie in die Liste aufnehmen kann.

Gerne ist es auch möglich, dass eine solche Gruppe direkt in Ihrer Einrichtung stattfindet.

BEOBACHTUNGEN IN
KINDERGÄRTEN BZW. SCHULEN

Beobachtungen in Gruppen/Klassen sind zum Beispiel sinnvoll, wenn die beteiligen Pädagog*innen sich einfach nicht erklären können, warum die Gruppe/Klasse sich so verhält und es einen Blick von Außen braucht. Manchmal ist es auch angezeigt, in Absprache mit den Eltern, dass eine Beobachtung wegen eines bestimmten Kindes stattfindet. Manchmal ist es auch im Rahmen einer Erziehungsberatung mit den Eltern notwendig, ein Kind in seiner Gruppe/Klasse zu beobachten. Da es zu meiner Überzeugung gehört, dass wenn es zu einem Kontakt meinerseits mit Kindern kommt, dass immer das gelindeste Mittel eingesetzt wird, muss im Vorfeld geklärt werden, ob nicht auf einem anderen Weg, die benötigte Erkenntnis gefunden werden könnte.

 

Auf Grund meiner speziellen Ausbildung in der Beobachtung und meiner jahrelangen Erfahrung in Kindergärten/Horten/Schulen mit dieser Technik, kann ich Ihnen ein Werkzeug zur Verfügung stellen, dass eine sehr wertvolle Hilfe sein kann. Solche Beobachtungen finden nur nach ausführlichen Vorgesprächen und mit dem Einverständnis aller Beteiligten statt und unterliegen der Verschwiegenheit.

VORTRÄGE
BEI ELTERNABENDEN

Der Elternabend stellt oft eine gute Möglichkeit dar, wichtige pädagogische Themen zu positionieren und zu diskutieren. Da sich der Kindergarten-/Schulalltag leichter anfühlt, wenn Eltern und Pädagog*innen ein ähnliches Verständnis über die Entwicklung von Kindern, die Bedeutung von Regeln und Grenzen, das Zusammenspiel von innerer Angstfreiheit und Lernen etc. haben, sind solche Veranstaltung sehr wertvoll.

Eine Auswahl möglicher Themen:

  • Geschwister zwischen Vorbild und Neidobjekt
  • Eingewöhnung: Ich bin gekommen, um zu bleiben!
  • Umgang mit Handy & Co
  • Lebenskrisen mit Kinder gut bewältigen
  • Einfluss von Scheidung/Trennung auf das Lernen